...dann scheint sich der durchschnittliche deutsche Bürger mächtig aufzuregen. Dieser Eindruck wird jedenfalls geweckt, wenn man die entsprechende Seite des MLM-Beobachters liest. Die Seite "MLM-Beobachter" ist mir schon früher mal aufgefallen und hat mich noch nie als besonders objektiv überzeugen können. Aber wenn es tatsächlich der Tatsache entspricht, dass deutsche Arbeitsämter an MLM-Unternehmen vermitteln wollen, dann wirft das natürlich schon Fragen auf.
Nicht, weil MLM-Unternehmen unseriös sein sollen, sondern weil Menschen, die sich arbeitslos melden und einen Job suchen, vermutlich andere Vorstellungen von einem Arbeitsverhältnis haben. Wer innerlich nämlich die Einstellung hat, von morgens bis abends einer Arbeit nachzugehen und dafür Ende Monat sein Gehalt zu bekommen, der wird mit MLM niemals glücklich werden können. Da steht dann schon eher der Aspekt der Selbständigkeit im Vordergrund. Zwar mit grösseren Chancen, was die Einkommenshöhe anbelangt, aber auch mit dem einen oder anderen Risiko. Eines davon ist eben, dass es erst Investitionen (weniger in Geld-, aber in Zeitform) bedingt, ehe daraus ein Ertrag resultiert.
Wenn schon Arbeitsämter die Chancen von MLM-Unternehmen in ihre Vermittlungsarbeit einfliessen lassen wollen - was ich persönlich übrigens begrüssen würde - dann bedingt das, dass die Kandidaten entsprechend informiert und allenfalls auf Eignung geprüft werden.
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen